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TCP/IP-Einstellungen – Hilfe

Wenn Sie die TCP/IP-Einstellungen ändern und auf Änderungen speichern klicken, werden Sie aufgefordert, den Drucker zurückzusetzen, damit die Änderungen wirksam werden.

Hinweis: Wenn Sie die hier vorgenommenen Änderungen an den IP-Einstellungen speichern, werden damit die im Drucker gespeicherten IP-Einstellungen überschrieben.

BOOTP/DHCP-Einstellungen

Mit diesen Einstellungen kann der Drucker die TCP/IP-Informationen automatisch abrufen. BOOTP kann nur dann für den Drucker genutzt werden, wenn Sie ihn auf dem BOOTP-Server registrieren.

BOOTP/DHCP

  • Ein – Der Drucker setzt beim Start BOOTP- und DHCP-Anforderungen ab. Dadurch kann der Server dem Drucker eine Adresse zuweisen.
  • Aus – Der Drucker setzt beim Start keine BOOTP- und DHCP-Anforderungen ab.

DHCP-Server-Adresse – Meldet die IP-Adresse des DHCP-Servers. Das Feld wird nicht angezeigt, wenn BOOTP/DHCP deaktiviert ist.

DHCP-Lease-Ablaufdatum und DHCP-Lease-Erneuerung – Diese Felder melden das Ablaufdatum des DHCP-Lease (sofern er nicht automatisch erneuert wird) und den Zeitpunkt der Meldung des Druckers mit der Anforderung zur Erneuerung des Lease. Das Feld wird nicht angezeigt, wenn BOOTP/DHCP deaktiviert ist.

TCP/IP-Einstellungen

Mit diesen Einstellungen können Sie die TCP/IP-Informationen des Druckers manuell eingeben.

IP-Adresse – Geben Sie hier die IP-Adresse des Druckers ein. Das Format lautet x.x.x.x  (x ist eine Dezimalzahl zwischen 0 und 255). Der eingegebene Wert muss eine gültige IP-Adresse sein. Hierzu zählen nicht 0.0.0.0, 255.255.255.255 oder Adressen, die mit 127 oder 224-255 beginnen. Der Wert in diesem Feld wird überschrieben, wenn BOOTP/DHCP aktiviert ist und ein BOOTP- bzw. DHCP-Server einen Wert zuweist.

Netzwerkmaske – Geben Sie eine Zahl für die Adresse der Netzwerkmaske ein. Das Format lautet x.x.x.x  (x ist eine Dezimalzahl zwischen 0 und 255). Der Wert in diesem Feld wird überschrieben, wenn BOOTP/DHCP aktiviert ist und ein BOOTP/DHCP-Server einen Wert zuweist.

Router/Gateway-Adresse – Gateway-Adressen werden für die Kommunikation mit Geräten verwendet, die sich nicht im selben Netzwerksegment befinden. Geben Sie hier die IP-Adresse des Gateway-Hosts ein. Dies ist die Adresse des Hosts, der benutzt wird, um Datenpakete vom aktuellen Segment in ein anderes Netzwerksegment weiterzuleiten. Verwenden Sie das Adressformat x.x.x.x (x steht für eine Dezimalzahl zwischen 0 und 255).  Der Wert in diesem Feld kann überschrieben werden, wenn BOOTP/DHCP aktiviert ist und ein BOOTP- oder DHCP-Server einen Wert zuweist.

DDNS/WINS-Einstellungen

Die folgenden Einstellungen können vom BOOTP- oder DHCP-Server abgerufen werden (sofern aktiviert). Diese Einstellungen ermöglichen dem Drucker, seinen IP-Namen und seine IP-Adresse zu registrieren, so dass andere Geräte im Netzwerk mit seinem Namen auf ihn verweisen können.

DDNS – Mit dieser Option können Sie DDNS aktivieren oder deaktivieren.

Hostnamen freigeben – Teilt dem Server mit, dass der für diesen Drucker reservierte Hostname für ein anderes Gerät verwendet werden kann. Dieser Wert wird für die DDNS-Konfiguration benötigt.

DDNS/WINS-Name – Dies ist der Name, unter dem der Drucker bei DDNS und WINS registriert wird, so dass andere Geräte im Netzwerk über seinen Namen auf ihn verweisen können. Der Standardname wird von der Ethernet-Adresse des Druckers abgeleitet (z. B. XEROX0A1E25). Der Wert kann durch den Benutzer festgelegt werden. Der Wert in diesem Feld kann von BOOTP/DHCP überschrieben werden.

DNS-Domain – Dies ist die Domain, in der sich der Drucker befindet. Sie wird von Netzwerkprotokollen verwendet, um mit anderen Geräten im Netzwerk ordnungsgemäß zu kommunizieren. Der Wert kann vom Benutzer, von BOOTP oder DHCP festgelegt werden. Wenn der Benutzer den Wert angibt, kann er von BOOTP/DHCP überschrieben werden.

Primärer WINS-Server – Geben Sie die IP-Adresse des primären WINS-Servers ein. Ein nur aus Nullen bestehender Wert gibt an, dass kein Server konfiguriert ist. Werden der primäre und der sekundäre Namenserver nicht definiert, überträgt der Drucker die Namenserkennung (Peer-to-Peer). Der Wert in diesem Feld kann von BOOTP/DHCP überschrieben werden.

Sekundärer WINS-Server – Geben Sie die IP-Adresse des sekundären WINS-Servers ein. Ein nur aus Nullen bestehender Wert gibt an, dass kein Server konfiguriert ist. Werden der primäre und der sekundäre Namenserver nicht definiert, überträgt der Drucker die Namenserkennung (Peer-to-Peer). Der Wert in diesem Feld kann von BOOTP/DHCP überschrieben werden.

DNS-Einstellungen (Domain Name Services)

Mithilfe dieser Einstellungen können Sie über Namen auf Server (z. B. E-Mail-Server) zugreifen. Sie werden auch bei der Auftragsprotokollierung verwendet, um die Hostnamen der Benutzer anstelle der Adressen anzuzeigen.

IP-Adresse des primären Namenservers – Geben Sie die IP-Adresse des primären Namenservers ein. Ein nur aus Nullen bestehender Wert gibt an, dass kein Server konfiguriert ist. Wenn weder der primäre noch der sekundäre Namenserver definiert ist, findet keine Suche statt. Dieser Wert ist für die DNS-Konfiguration erforderlich. Der Wert in diesem Feld kann von BOOTP/DHCP überschrieben werden.

IP-Adresse des sekundären Namenservers – Geben Sie die IP-Adresse des sekundären Namenservers ein. Ein nur aus Nullen bestehender Wert gibt an, dass kein Server konfiguriert ist. Wenn weder der primäre noch der sekundäre Namenserver definiert ist, findet keine Suche statt. Dieser Wert ist für die DNS-Konfiguration optional. Der Wert in diesem Feld kann von BOOTP/DHCP überschrieben werden.

Multicast DNS (Rendezvous) – Wenn für Multicast DNS die Einstellung Ein festgelegt ist, kann der Drucker auf Multicast DNS antworten und automatisch in einem IP-Netzwerk von der Apple Macintosh OS X Rendezvous-Technologie erkannt werden.

SLP-Einstellungen (SLP – Service Location Protocol)

Mithilfe der folgenden Einstellungen können Sie die Konfiguration des SLP Service Agent im Drucker ändern:

SLP aktivieren

  • Ein – Der Drucker agiert als SLP Service Agent, und zwar auf der Basis der folgenden Einstellungen:
  • Aus – Der Drucker gibt keine SLP-Registrierungen aus und antwortet auch nicht auf SLP-Anforderungen.

Directory Agent Discovery aktivieren

  • Ein – Der Drucker versucht, die SLP Directory Agent Discovery (Erkennung des SLP-Verzeichnis-Agenten) wie in RFC angegeben auszuführen.
  • Aus – Der Drucker versucht nicht, die SLP Directory Agent Discovery (Erkennung des SLP-Verzeichnis-Agenten) auszuführen.

Directory Agent – Über dieses Feld kann der Administrator den Directory Agent für den Drucker manuell konfigurieren. Wenn das Feld leer ist und für Directory Agent Discovery die Einstellung Ein gewählt wurde, kann der Drucker einen oder mehrere Directory Agents erkennen.

Bereich 1, 2, 3 – Über diese Felder kann der Netzwerkadministrator die Bereiche, die der SLP Service Agent im Drucker verwendet, manuell konfigurieren. Maximal drei Bereiche können eingegeben werden.

Hinweis: Werden keine Werte für Bereich 1, 2 oder 3 eingegeben und wurde die DHCP-Option 79 auf dem DHCP-Server konfiguriert, dann werden die in Option 79 angegebenen Bereiche vom Drucker verwendet.

SLP Multicast aktivieren

  • Ein – Der Drucker verwendet Multicast für die erforderliche Kommunikation.
  • Aus – Der Drucker verwendet Broadcast anstelle von Multicast für die erforderliche Kommunikation.

SLP Multicast TTL – Dieser Wert gibt den Multicast-Radius für SLP an, der auch als Anzahl der Abschnitte (Hop Count) oder Time-To-Live bezeichnet wird. Der gültige Bereich für diese Einstellung liegt zwischen 0 und 255.

SLP MTU – Mit diesem Wert wird die maximale Paketgröße angegeben, die für UDP übertragen werden kann. Wenn Pakete diese Größe überschreiten, dann wird TCP/IP verwendet. Dieser Wert wird vom Systemadministrator festgelegt.

Universal Plug and Play-Einstellungen (UpnP)

UPnP verwendet vereinfachte Verfahren zum Abrufen von IP-Adressen für Drucker, zum Suchen von Geräten im Netzwerk und zum Anzeigen dieser Geräte auf Desktop-Computern.

Mithilfe der folgenden Einstellungen können Sie die Konfiguration des UPnP-Agenten im Drucker ändern:

Auto IP aktivieren

  • Ein – Der Drucker versucht, eine IP-Adresse unter Verwendung des Auto IP-Protokolls zuzuweisen. Über dieses Protokoll kann ein Netzwerkgerät dem Gerät eine IP-Adresse zuweisen, wenn DHCP/BOOTP-Anforderungen zur Zuweisung einer IP-Adresse fehlschlagen und das Gerät über keine statische IP-Adresse verfügt. Die zugeordnete IP-Adresse liegt im Bereich zwischen 169.254.1.0 und 169.254.254.255. Der Standardwert ist 169.254.254.255.
  • Aus – Der Drucker verwendet nicht das Auto IP-Protokoll zur Zuweisung einer IP-Adresse. Diese Einstellung wird für die Verwendung auf Unternehmensnetzwerken empfohlen.

SSDP aktivieren

  • Ein – Der Drucker sendet und empfängt SSDP-Ankündigungen und -Anforderungen (SSDP – Simple Device Discovery Protocol).
  • Aus – Der Drucker setzt keine SSDP-Anforderungen ab und antwortet auch nicht auf diese.

SSDP TTL – Dieser Wert gibt für SSDP den Multicast-Radius an, der auch als Anzahl der Abschnitte (Hop Count) oder Time-To-Live bezeichnet wird. Der gültige Bereich für diese Einstellung liegt zwischen 0 und 255.

TFTP-Einstellungen

  • TFTP-Servername - In dieses Feld können bis zu 63 Zeichen eingegeben werden.
  • Name der Boot-Datei - In dieses Feld können bis zu 127 Zeichen eingegeben werden.
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